Da es heute normal ist nahezu alles mit dem Auto zu erledigen, Einkaufen, Freizeit, zur Arbeit, Taxi Mama, etc., ist es sinnvoll, auch mal ein paar Gedanken auf den richtigen Sitz im Auto zu lenken. Oftmals ist nämlich dieser Sitz verantwortlich für Rücken und Nackenschmerzen, oder gar eine Gefahrenquelle bei Unfällen.
Auf was sollte man also beim Autositz und beim Sitzen im Auto achten?
- Kopfstützen: Sie sollten mindestens auf unterer Ohrhöhe beginnen.
- Sitzlehne: Sie sollte mindestens auf Schulterhöhe beginnen, fest sein und nicht nachgeben.
- Bein-Sitz Abstand: Er sollte idealer weise drei bis vier Finger breit sein, das stabilisiert die Sitzhaltung.
- Lendenwirbelsäule: jeder Sitz sollte eine individuell einstellbare Lordosestütze haben, ansonsten ist es sinnvoll, sich ein Lordosekissen aus Schaumgummi zuzuschneiden, oder sich ein entsprechendes Kissen oder Brett im Fachhandel zu kaufen.
- Gefährlich: Autositze bei denen man "Wellenfedern" oder ähnliches in der Rückenlehne spürt. Diese können sich bei einem größeren Unfall durchs Polster in den Rücken bohren.
- Seitenhalt: Ideal ist, wenn der Rücken nicht mehr an der Rücklehne hin und her rutscht, sondern von den Seitstützen des Sitzes sicher eingefasst wird. Leider sind diese bei den meisten Automodellen eher schwach ausgeprägt.
Trotz Lordosestütze habe ich schon des Öfteren auf langen Fahrten mein Kreuz gespürt. Dann ist es zum einen sinnvoll, mal eine Pause einzulegen und die eingeschlafenen Muskeln mal zu dehnen und zu strecken, zum anderen hat es sich auch als hilfreich erwiesen, die Lordosestütze zu verstellen, oder gar mit einem dünnen Buch, einem Pulli oder Ähnlichem als zusätzliche Stütze zu fahren. Meine Erfahrung ist es weiterhin, das die Lordosestützen nicht ausreichen, daher habe ich fast immer noch ein kleines überzogenes Schaumgummi Kissen dabei.
Wie helfen Sie sich, wenn beim Fahren der Rücken schmerzt? Über ihre Anregungen würde ich mich sehr freuen.
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