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Das Fasziendistorsionsmodel (FDM), wie es von Stephen Tybaldos in seiner orthopathischen Medizin (von Ortho pädie und Osteo pathie ) beschrieben wird, ermöglicht ein einfach verständliches Konzept, das manipulative Techniken zur Behandlung von chronischen und akuten Gewebestörungen beschreibt. Demnach kommt es in den verbindenden Strukturen des Körpers (Bänder, Sehnen, Faszien, Sehnenplatten, etc) zu Verschiebungen, die deren Gleitfähigkeit behindern und dadurch auch Schmerzen verursachen.
Aufgrund dieses Modells werden Dysfunktionen wie Schultersteife, Bewegungseinschränkung nach Subluxation oder bei Muskelfaserrissen und die damit verbundenen Schmerzen leicht erklär- und behandelbar. So erzielt man mit einer Behandlung bei akuten Beschwerden wie z.B. Verrenkungen / Verstauchungen der Gelenke, aber auch bei Störungen, die schon seit längerer Zeit bestehen, oft verblüffende Resultate.
Damit ist der Betroffene nicht geheilt, er muss nach wie vor seinem Körper die Zeit gönnen, die er zur Selbstheilung benötigt, doch die damit verbundenen Schmerzen sind deutlich zurückgegangen, verbesserte oder sogar normale Belastbarkeit ist häufig wieder hergestellt, optimale Regeneration des Gewebes ist jetzt möglich.
Verantwortlich für die Schmerzen und Bewegungseinschränkung sind im Wesentlichen 6 Veränderungen des Bindegewebes (= Fasziendistorsionen). Ob der Therapeut diese erfolgreich rückgängig gemacht hat, was prinzipiell möglich ist, merkt der Betroffene sofort. Geringere Schmerzen und wieder erlangte Belastungsfähigkeit sind meist unmittelbare Folge einer gelungenen Behandlung.
Inzwischen, nach 20 Jahren der Entwicklung, wird das FDM nicht nur bei den Fußballern der deutschen Nationalmannschaft erfolgreich eingesetzt.
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